Georgien Wissenstest - über Land, Arbeit und Leute in Georgien


Hier findest du alles Wissenswerte rund um Georgien. Die Informationen dienen sowohl Reisefreudigen als auch Studierenden, die über ein Studium in Georgien nachdenken. Arbeitnehmer, die eine Tätigkeit im Ausland in Erwägung ziehen, finden hier ebenso wichtige Hinweise.

Wissenswertes über Georgien

Das rund 69.700 km² große Land wird von ca. 3,72 Mio. Menschen bevölkert. Die Präsidialrepublik Georgien war einst Teil der Sowjetunion. Im Jahr 1991 erklärte es schließlich seine Unabhängigkeit. Die Hauptstadt der Republik ist Tiflis. Das mitten im Kaukasus gelegene multiethnische Land hat schon viele politische Kämpfe hinter sich. Erst im Jahre 2008 konnte der schon seit Jahrzehnten andauernde Unabhängigkeits-Konflikt zwischen der georgischen Regierung und den beiden Provinzen Südossetien und Abchasien beendet werden. Heute sind die beiden Regionen unabhängig und stehen nicht mehr unter der Kontrolle der georgischen Regierung.

Geographie und Landschaft Georgiens

Das an der Grenze zwischen Europa und Asien gelegene Land lässt sich in die Regionen West- und Ostgeorgien einteilen. Die Flüsse Westgeorgiens münden im Schwarzen Meer, die Flüsse des Ostens in das kaspische Meer. Die Landschaft Georgiens wird vor allem durch das Schwarze Meer sowie durch den Kaukasus im Norden und im Süden geprägt. Neben der geographischen Lage bestimmt zudem das Klima in den einzelnen Regionen die Vegetation. In Westgeorgien ist sie eher mediterran, im Osten ähnelt sie der mitteleuropäischen Landschaft. Die Regionen Georgiens lassen sich in folgende Großlandschaften einteilen:

Klima des Landes

Das Klima unterscheidet sich zwischen den beiden Regionen West und Ost. Im Westen ist das Klima mild bis subtropisch, was für wunderschöne mediterrane Landstriche sorgt. Im Flachland und an der Küste werden nur selten frostige Temperaturen gemessen. Der Westen ist daher für Liebhaber wärmerer Regionen gut geeignet. Im Osten hingegen herrscht eher ein kontinental gemäßigtes Klima.

Sicherheit und Einreisebestimmungen

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die beiden Regionen Abchasien und Südossetien, welche sich nicht mehr unter der Kontrolle der georgischen Regierung befinden. Der Kern Georgiens wird jedoch als „sicher“ beschrieben. Die Kriminalitätsrate entspricht derer sicherer europäischer Staaten. In Großstädten reicht sogar bereits die Einhaltung üblicher Sicherheitsvorkehrungen aus. Dazu gehört unter anderem, in Menschenmengen auf Taschendiebe zu achten und nicht übermäßig viel Bargeld mit sich zu tragen. Auch gerät man als Ausländer im Kern des Landes weniger in Konflikt mit Behörden und der Polizei. Bestechungsgelder werden von Zoll und Polizei nicht mehr akzeptiert, kleine Straftaten werden daher entsprechend geahndet.

Wer als deutscher Staatsangehöriger nach Georgien reisen möchte, hat Glück: Seit dem 8. Juni 2015 ist für Angehörige der 94 Staaten, darunter auch Deutschland, eine visumfreie Einreise bis zu einem Jahr möglich. Angehörige weiterer 49 Staaten, die eine deutsche Aufenthaltsberechtigung besitzen, dürfen bis zu 90 Tage visumfrei einreisen. Bei einer abgelaufenen Aufenthaltsfrist drohen Bußgelder.

Georgien – ein Land für Entdecker     

Georgien bietet neben seiner vielfältigen Landschaft auch vieles, was es zu entdecken und erforschen gibt. Neben seinen Unesco-Welterbestätten wie die Kirchen von Gelati und Bagrati gibt es wunderschöne Nationalparks und Naturschutzgebiete. Zudem bietet die Republik spannende Sehenswürdigkeiten, die den Besucher in alte Architekturen des Landes einführen. Dazu gehören die Höhlenklöster Dawit Garedscha und Wardsia sowie die alten Siedlungen der Kaukasusdeutschen wie Bolnissi und Assureti. Landschaftlich gibt es alte Bergregionen und das Weinland Kachetien mit seinen vielen Kirchen und Klöstern zu entdecken. Wer das Land durchstreift, sollte zudem immer die Augen offen halten. Abseits der typischen Pfade liegen die sich noch immer im Wald befindlichen Ruinen alter Festungen und Kirchen. Auch lassen sich noch Reste aus der Sowjetzeit erspähen.

Arbeiten in Georgien

Selbst ohne Wohnsitz ist es für Ausländer möglich, einen Arbeitsplatz in Georgien zu besetzen. Die Deutsche Wiedervereinigung unterstützt Unternehmer aus dem deutschsprachigen Raum, daher ist es für sie sogar einfach, eine Unternehmung in Georgien oder Armenien zu gründen.

Für deutschsprachige Ausländer sind besonders Jobs als Sprachlehrer oder Reiseführer sehr interessant. Wer im Englischen sprachlich begabt ist, der hat gute Möglichkeiten, in einer der vielen internationalen Organisationen aktiv zu werden. Wie in vielen Ländern ist auch in Georgien der Aufbau eines guten Netzwerks von Vorteil für diejenigen, die Fuß fassen möchten. In Tiflis findet monatlich ein deutsches Stammtischtreffen in einer Pizzeria statt, wo man sich mit Erfahrenen austauschen und wertvolle Kontakte knüpfen kann.

Fazit

Ein abwechslungsreiches Klima, vielfältige Landschaften und eine spannende Geschichte machen Georgien zu einer Stätte für Entdecker. Für Ausländer stehen alle Türen und Tore offen, sich in der Republik niederzulassen. Eine gute Vernetzung macht es deutschsprachigen Staatsbürgern einfacher, sich in dem Land zurechtzufinden und eine Arbeit anzunehmen. Zudem gilt Georgien als recht sicher, wer sich also abseits der „abtrünnigen“ Gebiete aufhält, muss keine Übergriffe oder Konflikte fürchten.



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